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Geduld und Handlung/Macht und Ohn(e)-macht

von Jado

Beim Gehen Deines Weges kommst Du aus Verschiedenen Richtungen an die Fragestationen des Lebens. Und je nachdem woher Du kommst - mit welchen Erfahrungen, daraus resultierenden Glaubenssätzen und Einstellungen - liegt die Herausforderung bzw. die Ergänzung des Selbst zur Vollkommenheit/Ganzheit in der Gegenseite.

Ich will damit sagen, bist Du bisher z.B. eher der Aktionist oder Workaholic gewesen, ist es irgendwann dran, Aufmerksamkeit der Tatsache zu widmen, dass so viele Dinge nicht in Deiner Macht liegen und Du keinen Einfluss hast, egal wie sehr Du Dich bemühst.

Anders herum solltest Du länger in der Haltung gewesen sein, dass die Welt sich sowieso weiter dreht auch ohne Dein Zutun, kommt irgendwann der Punkt, sich der Frage zu stellen, welche 'Note' der eigene Beitrag zur Vervollkommnung der Sinfonie des Lebens ist oder sein könnte oder wie Du durch Dein Tun aktiv Ziele erreichen kannst, die Dir wirklich wichtig sind...

Spannend finde ich beide Pole, für mich persönlich ist es momentan eine aktive Frage, wie fühlt es sich an, indirekt zu 'arbeiten' - also eher das Ohnmachtsthema... Stehen bleiben, schauen, warten...

(ein Lehrer von mir sagte mal:"Wenn Du unsicher bist, wo der Weg weiter geht, warte... warte... bis Du den Impuls deutlich erkennst oder spürst.")

Wie sind Deine Erfahrungen?

Fortsetzung folgt...

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